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Top Coat matt von COLOURLOCK

(2 Produkte)
Der Top Coat matt von COLOURLOCK ist der Abschlusslack der Färbe-Strecke: Er versiegelt die frische Lederfarbe gegen Abrieb, Schweiß und Reinigungsmittel und streut das Licht, statt es zu spiegeln — die matte Werksoptik moderner Automobil- und Möbelleder. COLOURLOCK "Top Coat" (Dull) deckt den Standardauftrag ab, COLOURLOCK "Top Coat" (Compact / Dull) stark beanspruchte Flächen. Den Glanzgrad mischst du dir stufenlos an.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Top Coat" (Dull) Matter Abschlusslack für die professionelle Lederreparatur

    Matter Abschlusslack für Lederoberflächen

    Auf Lager (7× 1000 ml / 1 Liter · 3× 250 ml)
    Ab 99,58 zł 105,04 zł
    Inhalt: 250mlGrundpreis (398,32 zł / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Top Coat" (Compact / Dull) Matter Abschlusslack für die professionelle Lederreparatur

    Matter Abschlusslack für robuste und OEM-matte Lederreparaturen

    Auf Lager (1 Stück)
    264,71 zł 285,27 zł
    Inhalt: 1000mlGrundpreis (264,71 zł / l)
    Alle Einzelheiten
  • Unsichtbar gefärbt bleibt Leder nur mit dem Top Coat matt von COLOURLOCK

    Was ist der Top Coat matt von COLOURLOCK? Der matte Abschlusslack der Färbe-Strecke: Er versiegelt die frische Lederfarbe gegen Abrieb, Schweiß und Reinigung und streut das Licht, statt es zu spiegeln. Damit trifft die Reparatur die seidenmatte Werksoptik moderner Automobil- und Möbelleder, statt sie zu verraten.


    Der Top Coat matt von COLOURLOCK ist der letzte Arbeitsschritt der professionellen Lederfärbung und zugleich der, über den das Ergebnis sichtbar entschieden wird. Der Lack legt einen dünnen, elastischen Klarfilm über die getrocknete Lederfarbe, schützt sie vor Abrieb, Hautfett und Reinigungsmitteln und bricht dabei das Licht diffus. Zwei Rezepturen stehen bereit: eine für den normalen Auftrag, eine verstärkte für Flächen unter Dauerlast.

    • Matt ist bei modernem Leder der Werkszustand, nicht der Sondergeschmack. Autositze, Lenkräder und Türtafeln verlassen das Werk mit einer stumpfen, lichtstreuenden Zurichtung. Glanz entsteht erst über Jahre durch Reibung und Pflege. Eine glänzend versiegelte Reparaturstelle sitzt deshalb wie ein Aufkleber in einer matten Fläche.
    • Zwei Rezepturen für zwei Belastungsklassen. COLOURLOCK "Top Coat" (Dull) ist der matte Standardabschluss für Färbungen und Farbauffrischungen, erhältlich als 250 ml und 1000 ml / 1 Liter. COLOURLOCK "Top Coat" (Compact / Dull) ist die verstärkte Variante für stark genutzte Flächen und kommt als 1000 ml / 1 Liter.
    • Der Glanzgrad ist stufenlos, nicht binär. Fachbetriebe kaufen matt und glänzend und mischen sich den Zielwert an. Die fertig abgemischte Auto- und Möbel-Variante der Elternkategorie besteht aus einem Drittel glänzendem und zwei Dritteln mattem Top Coat und landet damit im seidenmatten Bereich, in dem die meisten Serienleder liegen.

    Praxistipp von Detailing1: Den Glanzgrad beurteilst du nie am nassen Film. Frisch aufgetragen glänzt jeder Top Coat, auch der matte, und flacht erst beim Durchtrocknen auf seinen echten Wert ab. Bei uns landen regelmäßig Anfragen von Kunden, die nach dem ersten Gang nachgemischt haben, weil ihnen die Fläche zu speckig vorkam, und am nächsten Tag vor einem toten, kreidigen Sitz standen. Der Umweg kostet fünf Minuten: Leg dir an der Sitzunterseite eine handtellergroße Musterfläche an, spritze dort genau deine Mischung in zwei dünnen Kreuzgängen, trockne sie mit dem Heißluftföhn vollständig durch und halte sie erst dann bei Tageslicht neben die unbehandelte Türtafel. Bei Kunstlicht siehst du den Unterschied nicht, den dein Beifahrer im Sommer sofort sieht.


    Modernes Autoleder ist ab Werk matt, nicht glänzend

    Das Auge liest Glanzunterschiede schneller als Farbunterschiede. Eine Reparatur, deren Farbton minimal danebenliegt, fällt kaum auf — eine, die glänzt, sofort.

    Der Grund liegt in der Zurichtung, also der lackähnlichen Farb- und Schutzschicht auf pigmentiertem Glattleder. Ab Werk ist diese Schicht mit Mattierungspartikeln gefüllt, die das einfallende Licht in viele Richtungen streuen, statt es wie ein Spiegel gebündelt zurückzuwerfen. Merkst du daran: Ein Serienledersitz zeigt am Fensterrahmen keinen Lichtstreifen, sondern einen weichen Verlauf.

    Genau diese Streuung geht im Alltag verloren. Reibung von Kleidung poliert die Mattierungspartikel an den Kontaktzonen glatt, Pflegeprodukte legen einen Film obendrauf, und nach Jahren glänzen Sitzspiegel, Einstiegskante und Lenkradkranz, während der Rest des Innenraums matt geblieben ist. Wer diese Flächen färbt und mit einem glänzenden Lack abschließt, verdoppelt den Fehler statt ihn zu beheben.

    Ein matter Abschluss dreht die Sache um. Der Film streut das Licht wieder wie ab Werk, die reparierte Fläche verschwindet optisch im Umfeld, und die Farbe darunter ist gegen genau die Beanspruchung geschützt, die sie sonst wieder blank reibt. Aus dem Detailing1-Alltag: Die Anfragen, in denen jemand mit dem Färbeergebnis unzufrieden ist, drehen sich fast nie um den Farbton, sondern um Glanzstellen an den Übergängen.

    Zwei matte Top Coats für zwei Belastungsklassen

    Beide Produkte dieser Kategorie liefern dasselbe Finish. Sie unterscheiden sich in der Dichte des Films, den sie stehen lassen, und damit in der Fläche, für die sie gedacht sind.

    COLOURLOCK "Top Coat" (Dull) ist der Regelfall. Er versiegelt Färbungen und Farbauffrischungen auf Glattleder und Kunstleder, macht die Oberfläche wasser- und schmutzabweisend und stellt die matte Optik her, ohne die Narbung zuzulegen. Für einzelne Sitzwangen, ein Lenkrad oder eine Türtafel reichen die 250 ml, für ganze Garnituren und den Auftrag mit der Spritzpistole gibt es 1000 ml / 1 Liter.

    COLOURLOCK "Top Coat" (Compact / Dull) ist die kompaktere Rezeptur derselben Idee. Sie hinterlässt bei gleichem Auftrag einen dichteren Schutzfilm und ist auf Leder ausgelegt, das dauerhaft arbeitet: Fahrersitz eines Vielfahrers, Lenkradkranz, Möbelkanten, Arbeitsleder. Angeboten wird sie als 1000 ml / 1 Liter, also im Gebinde für Flächenarbeit.

    Die Auswahl ist damit eine Wenn-dann-Frage und keine Qualitätsfrage. Wenn du eine Fläche färbst, die im Alltag wenig Reibung sieht — Rückbank, Türtafel, Möbelspiegel —, ist der Standard-Top-Coat richtig. Wenn die Fläche täglich beansprucht wird, gewinnt die verstärkte Variante die Standzeit, die du sonst über einen zusätzlichen Nachgang holen müsstest.

    Beide profitieren vom Vernetzer. COLOURLOCK "Crosslinker CD" wird dem Top Coat in kleinen Mengen zugegeben und verknüpft die Bindemittel im trocknenden Film dichter, wie ein zusätzliches Gitter im Beton. Übersetzt: Die Fläche verträgt mehr Schweiß, mehr Reiniger und mehr Reibung, bevor sie stumpf wird. Das Datenblatt nennt ein Prozent für weiche Möbel- und Bekleidungsleder und zwei Prozent für robuste, strapazierte Auto- und Möbelleder. Alle Zusätze dieser Art findest du unter Additive & Hilfsmittel von COLOURLOCK.

    Seidenmatt kaufst du nicht, seidenmatt mischst du

    Zwischen mattem und glänzendem Leder liegt kein Schalter, sondern eine Skala. Fachbetriebe arbeiten deshalb mit beiden Endpunkten und stellen den Zielwert selbst ein.

    Der matte Top Coat ist dabei der untere Anschlag. Von dort führt der Weg nach oben über die glänzende Variante aus der Schwesterkategorie Top Coat glänzend von COLOURLOCK: Je mehr davon in die Mischung geht, desto mehr Licht wird gerichtet zurückgeworfen. Das gängige Verhältnis für ein serientypisches Seidenmatt liegt bei einem Drittel glänzend zu zwei Dritteln matt — genau die Mischung, die COLOURLOCK auch fertig abgefüllt als Auto- und Möbel-Variante anbietet.

    Nach unten geht es mit dem Mattierungszusatz von COLOURLOCK. COLOURLOCK "Duller" bringt zusätzliche Mattierungspartikel in den Film ein, die das Licht noch breiter streuen. Er wird nicht nur in den Top Coat gemischt, sondern auch direkt in die Lederfarbe, wenn schon der Farbaufbau zu satt aufglänzt. Praktisch heißt das: Du korrigierst den Glanz an der Stelle, an der er entsteht, statt ihn später zu überdecken.

    Die dritte Achse ist der Griff, und sie wird oft vergessen. Ein Leder kann optisch perfekt sitzen und sich trotzdem falsch anfühlen — zu glatt, zu klebrig, zu synthetisch. Die Griff-Zusätze Soft & Wax Slip von COLOURLOCK werden ebenfalls in den Top Coat eingemischt: COLOURLOCK "Soft Slip" senkt den Reibwert zu einer samtigen Haptik, COLOURLOCK "Wax Slip" erzeugt das leicht wachsige, griffige Gefühl, das viele mattierte Serienleder haben.

    Wichtig bleibt: Gemischt wird vor dem Auftrag, nicht danach. Ein ausgehärteter Film nimmt keine Korrektur mehr an. Wer den Glanzgrad zwischen zwei Sitzen ändert, mischt für den zweiten Sitz neu an und behandelt dann besser auch den ersten noch einmal, statt zwei Nuancen nebeneinander stehen zu lassen.

    Der Top Coat ist der letzte Schritt, nicht der erste

    Vor dem Lack liegt die eigentliche Arbeit. Die Färbe-Strecke folgt einer festen Reihenfolge, und jeder übersprungene Schritt zeigt sich später im Finish.

    Am Anfang steht die Entfettung: Der Entfetter von COLOURLOCK nimmt Hautfette, Pflegereste und Silikonfilme herunter, denn auf einem Fettfilm bindet weder Grundierung noch Farbe noch Lack. Danach folgen Haftvermittler und, wo alte Verfärbungen im Leder sitzen, die Sperrschicht. Risse und offene Stellen werden gefüllt, dann kommt der Farbaufbau mit den Lederfarben von COLOURLOCK in mehreren dünnen Durchgängen statt in einem satten. Die vollständige Strecke steht unter Färben & Finish von COLOURLOCK.

    Erst wenn die Farbe durchgetrocknet ist, kommt der Top Coat. Der saubere Weg ist die Spritzpistole im Kreuzspritzverfahren: eine Bahn längs, die nächste quer, beide hauchdünn, dazwischen mit dem Heißluftföhn durchgetrocknet. Zwei bis drei solcher Gänge stehen gleichmäßiger als ein satter, und sie verzeihen an den Übergängen mehr. Für kleine Flächen — Armlehne, Lenkradspeiche, einzelne Nahtwange — geht der Auftrag auch mit dem feinporigen Schwamm, dann in ruhigen, überlappenden Bahnen ohne Kreisbewegung.

    Zwei Rahmenbedingungen entscheiden mit. Der Vernetzer ist reaktiv und darf vor der Verarbeitung nicht mit Wasser in Kontakt kommen, angemischt wird also erst, wenn die Fläche fertig zum Lackieren ist. Und perforiertes Leder braucht Aufmerksamkeit: Läuft der Lack in die Lochreihen und trocknet dort zu Pfropfen, zieht die Sitzbelüftung danach spürbar schwächer.

    Bei uns landen genau dafür regelmäßig Rückfragen. Dünner spritzen und jede Lochreihe im nassen Film einmal durchstoßen löst es. Nachträgliches Aufbohren reißt den Film rings um jedes Loch wieder auf.

    Zum Zeitbedarf, ehrlich gerechnet: Ein Lenkrad ist mit Trocknung in gut einer halben Stunde versiegelt, ein einzelner Sitz braucht rund eine Stunde, eine komplette Garnitur einen Nachmittag. Beim ersten Mal fühlt sich das lang an, weil zwischen den Gängen mehr Wartezeit als Arbeitszeit steckt. Ab dem zweiten Sitz sitzt der Ablauf, und der Aufwand halbiert sich.

    Wo der matte Top Coat an seine Grenzen kommt

    Der Lack ist ein Spezialist für pigmentiertes Glattleder und glattes Kunstleder. Außerhalb dieses Substrats arbeitet er gegen dich, und drei Grenzen solltest du vor dem Kauf kennen.

    Die erste ist das Material. Offenporiges Anilinleder, Nubuk und Velours haben keine geschlossene Zurichtung und leben davon, dass Licht und Luft in die Faser kommen. Ein filmbildender Lack schließt genau das ab: Die Fläche wird dunkler, härter und verliert ihren samtigen Griff, und rückgängig machen lässt sich das nicht. Für diese Leder ist der Top Coat schlicht das falsche Produkt.

    Die zweite Grenze ist sicherheitsrelevant und nicht verhandelbar. In den Sitzflanken moderner Autos verläuft die Reißnaht des Seitenairbags, und diese Naht muss beim Auslösen kontrolliert aufgehen. Farb- und Lackschichten dürfen sie weder versteifen noch verkleben. Sitzt dein Schaden auf oder direkt an dieser Naht, ist das kein Fall für Chemie aus der Flasche, sondern für den Sattler oder einen Lederinstandsetzer, der die Naht fachgerecht öffnet und neu setzt.

    Die dritte Grenze sehen wir bei uns am häufigsten, und sie ist ein echtes Negativ: der zu dicke Auftrag. Wir bekommen regelmäßig Fotos von Sitzflächen, auf denen der Top Coat in einem satten Gang statt in zwei dünnen aufgebracht wurde. Das Ergebnis fühlt sich nach wenigen Wochen brettig an, die Narbung wirkt zugelegt, und an den Faltenlinien reißt der starre Film als feines Netz auf. Der matte Look kommt aus der Streuung, nicht aus der Schichtdicke.

    Und eine ehrliche Einordnung zum Rest: Der Top Coat ist kein Pflegeprodukt. Er schützt die Farbe. Die Pflege bleibt ein eigener Schritt und kommt erst an die Reihe, wenn der Film vollständig ausgehärtet ist. Er repariert auch keine Risse und deckt keine Farbfehler ab. Der anspruchsvollste Teil einer Färbung bleibt der Farbtontreffer im gealterten Umfeld, nicht die Chemie darüber — eine komplett durchgezogene Sitzfläche ist deshalb fast immer einfacher als eine handtellergroße Stelle, die unsichtbar eingepasst werden soll.

    Welcher matte Top Coat in deinen Warenkorb gehört

    Die Entscheidung hängt an zwei Fragen: Wie stark wird die Fläche beansprucht, und wie groß ist sie.

    Wenn du eine überschaubare Fläche färbst, die im Alltag wenig Reibung sieht, nimmst du COLOURLOCK "Top Coat" (Dull) in 250 ml. Das deckt Lenkrad, Armlehne, einzelne Sitzwange oder Türtafel ab, ohne dass eine angebrochene Flasche im Regal altert. Wenn eine ganze Garnitur ansteht oder du mit der Spritzpistole arbeitest, ist dasselbe Produkt als 1000 ml / 1 Liter die richtige Größe, weil der Verbrauch pro Fläche beim Sprühen höher liegt.

    Wenn die Fläche dagegen dauerhaft arbeitet — Fahrersitz im Vielfahrerauto, Lenkradkranz, Möbelkante, Arbeitsleder —, gewinnst du mit COLOURLOCK "Top Coat" (Compact / Dull) in 1000 ml / 1 Liter Standzeit. Wer den Glanzgrad exakt an ein Serienleder anpassen will, plant zusätzlich eine Flasche aus Top Coat glänzend von COLOURLOCK ein oder den Mattierungszusatz für den Weg nach unten. Alle Glanzgrade nebeneinander stehen eine Ebene höher unter Top Coat & Finish von COLOURLOCK.

    Und der Punkt, der die Reihenfolge beim Kauf festlegt: Ein zu matt geratener Aufbau lässt sich retten — du legst einen Gang mit höherem Glanzanteil darüber und hebst den Wert an. Ein zu glänzend ausgehärteter Film lässt sich nicht herunterholen; er muss angeschliffen und neu aufgebaut werden, mit allem, was davor liegt. Deshalb ist die matte Flasche die, mit der man anfängt, und der Glanz das, was man kontrolliert dazugibt.

    Zu viel Auswahl? Lass dir bei Top Coat matt von COLOURLOCK helfen: