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Lederöl & Imprägnierung von COLOURLOCK

(1 Produkte)
Das Lederöl von COLOURLOCK ist der Imprägnierzweig der Serie: COLOURLOCK "Care & Waterproofing Oil" fettet Lederfasern nach Gerberrezeptur von innen zurück und macht sie dabei wasserabweisend, statt einen Film auf die Oberfläche zu legen. Gedacht für Leder, das Wetter abbekommt — Sattel und Sattelzeug, Motorradkombis, Stiefel, Koffer und Riemen —, als 250 ml und 1000 ml / 1 Liter. Ein bis zwei dünne Anwendungen im Jahr genügen.

Ansicht als

  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Care & Waterproofing Oil" olej pielęgnujący i impregnat do skór licowych

    Pflege und Imprägnierung für offenporiges Leder

    Begrenzter Vorrat (4× 250 ml)
    Vorbestellung (1000 ml / 1 Liter)
    Ab 134,62 zł 140,08 zł
    Inhalt: 250mlGrundpreis (538,48 zł / l)
    Alle Einzelheiten
  • Leder von innen imprägnieren mit dem Lederöl von COLOURLOCK

    Was ist das Lederöl von COLOURLOCK? Ein Pflege- und Imprägnieröl nach Gerberrezeptur für Leder, das Wetter abbekommt: Sattelzeug, Motorradkombis, Stiefel, Koffer und Fettleder. Es fettet die Fasern von innen zurück und macht sie wasserabweisend, statt einen Film auf die Oberfläche zu legen.


    Lederöl von COLOURLOCK ist der Imprägnierzweig der Serie: COLOURLOCK "Care & Waterproofing Oil" Pflegeöl und Imprägnierung von Glattledern zieht in die Lederfaser ein und ersetzt die Fette, die Sonne, Nässe und Reibung herausgezogen haben. Dieselbe Sättigung, die das Leder geschmeidig hält, hält auch das Wasser draußen. Gedacht ist das Öl für Leder, das draußen arbeitet — Sattel und Sattelzeug, Motorradkombis, Stiefel, Koffer und Riemen.

    • Rückfetten und imprägnieren sind hier ein Schritt. Getrennte Produkte für Geschmeidigkeit und Nässeschutz braucht dieses Leder nicht: Gefüllte Faserzwischenräume können kein Wasser mehr hochsaugen. Merkst du daran: Ein geöltes Sattelzeug nimmt im Regen kaum Gewicht auf und trocknet gleichmäßig ab, statt fleckig zu werden.
    • Eine Gerberrezeptur, kein Pflegeduft. Die Mischung stammt aus natürlichen Pflege- und Imprägnierölen und trägt mit Türkischrotöl das sulfonierte Rizinusöl in sich, mit dem Gerbereien seit Generationen fetten. Es macht Öl wasserverträglich, sodass es sich verteilt statt an der Narbenseite hängen zu bleiben.
    • Ein bis zwei dünne Anwendungen im Jahr genügen. Mehr verlangt selbst stark beanspruchtes Leder nicht: reinigen, trocknen lassen, dünn ganzflächig einarbeiten. Die 250 ml begleiten ein Paar Stiefel oder ein Sattelzeug über Jahre, für Stall, Sammlung und Bekleidungsbestand gibt es das Öl als 1000 ml / 1 Liter.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler beim Ölen ist die Menge, der zweithäufigste der Zeitpunkt. Aus unserer Erfahrung landet Lederöl fast immer auf einem Leder, das gerade nass war — die Kombi nach der Regentour, das Sattelzeug nach dem Ausritt. Feuchte Fasern sind bereits gesättigt, das Öl bleibt obenauf stehen und wird schmierig. Lass Leder nach jedem Regen 24 Stunden bei Zimmertemperatur an der Luft trocknen, nicht auf der Heizung: Wärme zieht zusätzlich Fett heraus. Trage danach zwei dünne Durchgänge mit einem Tag Pause auf statt einen satten. Und lass Melkfett aus der Nachbarschaft in der Schublade — es schließt genau die Poren, die du gerade öffnen willst.


    Öl wandert in die Faser, Fett bleibt oben

    Lederöl oder Lederfett ist die meistgestellte Frage der Lederpflege, und sie entscheidet sich an einem einzigen Kriterium: der Eindringtiefe.

    Lederfett ist bei Raumtemperatur fest. Es lässt sich in die Oberfläche einarbeiten und bleibt weitgehend dort — es legt sich in und über die Narbenschicht, dichtet ab und verschließt dabei die Poren. Das ist stark, wo es um pure Wasserabweisung geht, etwa am Wanderstiefel im Dauerregen. Ins Faserinnere kommt Fett nicht.

    Lederbalsam liegt zwischen beiden. Er ist eine Emulsion aus Fetten, Wachsen und Wasser, lässt sich deutlich leichter dosieren als reines Fett und bleibt trotzdem oberflächennah. Für gepflegtes Leder, das nur seinen Schutz auffrischen soll, ist das der bequeme Weg. Für ein Leder, das seine Substanz zurückbraucht, fehlt ihm die Tiefe.

    Öl ist flüssig und wandert. Es folgt den feinen Kapillaren zwischen den Kollagenfasern nach innen, dorthin, wo das Leder beim Biegen tatsächlich arbeitet. Übersetzt: Fett schützt die Oberfläche, Öl versorgt die Substanz. Ein hart gewordenes Leder braucht deshalb Öl — Fett würde die trockene Faser nur einpacken.

    Das Imprägnierspray aus dem Schuhregal löst wieder eine dritte Aufgabe. Es legt einen wasserabweisenden Film auf die Oberfläche, trägt nichts zur Geschmeidigkeit bei und will nach ein paar Regentagen erneuert werden. Wenn dein Leder nur nass werden darf, reicht Spray. Wenn es außerdem geschmeidig bleiben soll, braucht es Öl.

    Imprägnieren heißt sättigen, versiegeln heißt beschichten

    Imprägnierung und Versiegelung lösen dasselbe Problem auf entgegengesetzten Wegen — die eine sättigt das Material von innen, die andere beschichtet es von außen.

    Wasser dringt in Leder ein, weil trockene Fasern kapillar saugen: Zwischen ihnen liegen Hohlräume, die Feuchtigkeit hochziehen wie ein Docht das Lampenöl. Sind diese Zwischenräume mit Fett gefüllt, findet Wasser keinen Weg mehr hinein. Genau daraus entsteht die wasserabweisende Wirkung — nicht aus einer Schicht, die man sieht oder fühlt.

    Die Rezeptur dahinter kommt aus der Gerberei, nicht aus dem Regal für Autopflege. Türkischrotöl, chemisch ein sulfoniertes Rizinusöl, ist eines der ältesten Fettungsmittel der Lederherstellung: Es macht Öl mit Wasser mischbar und lässt es dadurch in feuchte Fasern einwandern, statt an der Narbenseite abzuperlen. Heißt für dich: Das Öl kommt dort an, wo das Leder biegt.

    Der Gegenpol steht im selben Zweig direkt nebenan. Die Echtleder-Versiegelung legt einen Schutzfilm auf neues, beschichtetes Glattleder und fängt den Abrieb ab, die Kunstleder-Versiegelung tut dasselbe für Flächen, in die ohnehin nichts einzieht. Öl geht rein, Versiegelung bleibt drauf. Beides ist Schutz, nur an unterschiedlichen Adressen.

    Ein Nebeneffekt der Innen-Lösung ist die Atmungsaktivität. Weil kein geschlossener Film entsteht, wandert Wasserdampf weiter durch das Leder. Bei Bekleidung ist das der Unterschied zwischen einer Kombi, die man einen ganzen Tag trägt, und einer, in der man nach einer Stunde klebt.

    Sattelzeug, Kombi und Stiefel arbeiten im Wetter

    Leder, das Sonne, Regen und Reibung abbekommt, verliert seine eingelagerten Fette um ein Vielfaches schneller als jedes Leder, das im Innenraum eines Autos altert.

    Entsprechend liest sich die Anwendungsliste dieses Öls wie eine Aufzählung von Dingen, die draußen unterwegs sind: Sattel, Sattelzeug und Satteltaschen, Motorradkombis und Lederbekleidung aus Nappaleder, Schuhe und Stiefel, dazu Koffer, Taschen und Riemen. Fett- und Ölleder gehören ausdrücklich dazu — Leder also, die schon ab Gerberei stark gefettet sind und genau diese Fettung nachgefüttert bekommen wollen.

    Was dabei verloren geht, ist keine Kosmetik. Die Fette zwischen den Kollagenfasern wirken wie ein Gleitmittel — sie lassen die Fasern beim Biegen aneinander vorbeirutschen. Fehlen sie, reiben die Fasern trocken gegeneinander, brechen an den Knickstellen und ziehen dort die feinen Linien, aus denen später Risse werden. Ein brettiges Sattelzeug ist deshalb kein Schönheitsproblem, sondern eine Vorwarnung.

    Aus unserer Erfahrung im Laden in Nordhorn kommt die Frage nach Lederöl fast immer über zwei Wege herein: Reitsport und Motorrad. Der Auslöser ist in beiden Fällen derselbe — das Leder fühlt sich nach einer nassen Saison brettig an und knarzt beim Biegen. Das ist der Moment für Öl und nicht der Moment für ein weiteres Pflegetuch.

    Ob dein Leder aufnahmefähig ist, zeigt es beim ersten Auftrag von selbst. Nimmt es das Öl sichtbar weg und dunkelt kurz nach, arbeitet die Pflege. Steht der Ölfilm nach zehn Minuten unverändert obenauf, ist die Oberfläche dicht — dann ist dieses Produkt nicht das richtige, egal wie trocken das Leder wirkt.

    Dünn auftragen, ganzflächig arbeiten, aufnehmen lassen

    Die Anwendung ist in drei Sätzen erzählt, und trotzdem entscheiden genau hier Reihenfolge und Dosis darüber, ob das Leder geschmeidig wird oder schmierig.

    Vor dem Öl steht die Reinigung, denn Öl auf Schmutz konserviert den Schmutz. Für glattes Leder übernimmt das der passende Lederreiniger, für Schuhe und Stiefel der Lederschuh-Reiniger. Danach muss das Leder vollständig durchtrocknen — auf feuchten Fasern bleibt jedes Öl an der Oberfläche stehen.

    Der zweite Pflichtschritt kostet zwei Minuten: Materialverträglichkeit an verdeckter Stelle prüfen, auf Farbe und auf Griff. Der Hersteller schreibt das nicht aus reiner Vorsicht — Naturleder reagieren unterschiedlich, und ein leichtes Nachdunkeln gehört bei den meisten dazu. Wer das an der Innenseite einer Satteltasche sieht statt auf der Sitzfläche, entscheidet danach in Ruhe.

    Der Auftrag selbst: etwas Öl auf ein weiches Tuch, kreisförmig und gleichmäßig ganzflächig einarbeiten — nicht punktuell auf die trockensten Stellen, sonst wird das Leder wolkig. Sehr trockenes Leder bekommt lieber zwei dünne Durchgänge mit einem Tag Pause dazwischen als einen satten. Danach einziehen lassen, Überschuss abnehmen, fertig.

    Bei Bekleidung lohnt vorher ein Blick auf die Details: Reißverschlüsse, Protektorentaschen und Futterstoffe mögen kein Öl. Arbeite deshalb von der Fläche zur Naht und nicht umgekehrt, und nimm den Überschuss an Kanten und Nähten mit einem trockenen Tuch ab. Zum Durchziehen hängt die Kombi anschließend auf einen breiten Bügel — flach zusammengelegt trocknet sie ungleichmäßig.

    Beim Intervall reichen ein bis zwei Anwendungen im Jahr. Ein Sattel im täglichen Einsatz und eine Kombi, die jede Saison durchregnet, dürfen an den kürzeren Rhythmus; der Koffer im Schrank kommt mit deutlich weniger aus. Die Flasche selbst ist unkompliziert: frostfrei und nicht in der Sonne gelagert, bleibt das Öl über Jahre brauchbar.

    Zu viel Öl nimmt dem Leder seine Reißfestigkeit

    Die eigentliche Grenze dieses Produkts liegt nicht in seiner Wirkung, sondern in der Dosis — überfettetes Leder wird weich, und weich ist hier kein Kompliment.

    Die unangenehmste Erfahrung damit machen Motorradfahrer. In den Community-Diskussionen, die wir zu dem Thema verfolgen, taucht immer wieder dieselbe Geschichte auf: eine Kombi, über Jahre großzügig geölt, irgendwann butterweich — und dann reißt sie ausgerechnet dort, wo sie halten müsste, im Schritt und unter den Armen. Schutzkleidung lebt von Reißfestigkeit, und die kostet Überfettung.

    Zwei Lederarten bleiben ganz außen vor. Rauleder — Nubuk, Velours, Wildleder — verklebt unter Öl: Die aufgestellten Fasern legen sich um, die samtige Optik ist weg und kommt nicht zurück. Und beschichtete Flächen nehmen nichts auf: pigmentierte Autositze, PU-Kunstleder, versiegelte Möbelleder. Dort bleibt das Öl als Schmierfilm liegen und bindet Staub.

    Für diese Fälle gibt es die Nachbarn im Sortiment. Pigmentiertes Autoleder pflegst du mit der Lederpflege, feines offenporiges Anilinleder im Innenraum ist mit der filmlosen Anilinleder-Pflege ruhiger bedient, und Kunstleder bekommt die Kunstleder-Versiegelung. Das ist keine Ausrede, sondern die Aufteilung, nach der die ganze Serie gebaut ist.

    Von Hausmitteln raten wir weiter ab. Speiseöl, Melkfett und Babycreme ziehen unkontrolliert ein, werden mit der Zeit ranzig und bauen den speckigen Film auf, den man nur mit mehreren Reinigungsdurchgängen wieder loswird. Und keines dieser Öle repariert etwas: Risse, Löcher und gebrochene Kanten sind ein Fall für die Reparaturlinie, nicht für die Flasche.

    Eine Erwartung gehört außerdem gerade gerückt: Das Öl erhöht die Wasserabweisung deutlich, es macht Leder aber nicht wasserdicht. Wer stundenlang im Starkregen sitzt, hat am Ende trotzdem nasses Leder — nur eben Leder, das die Nässe verträgt und danach geschmeidig bleibt, statt hart und fleckig aufzutrocknen.

    Auch bei steinhartem Leder ist Öl allein zu spät dran. Dann beginnt die Arbeit eine Stufe früher, mit der Pflege für verhärtetes Leder: Sie lockert das Fasergefüge, damit eine Rückfettung überhaupt greifen kann.

    Ob dein Leder Öl braucht, zeigt ein Wassertropfen

    Der schnellste Test kostet einen Tropfen Wasser an unauffälliger Stelle, und er beantwortet die Produktfrage zuverlässiger als jede Materialangabe im Katalog.

    Zieht der Tropfen ein und dunkelt die Stelle kurz nach, ist das Leder aufnahmefähig: COLOURLOCK "Care & Waterproofing Oil" passt — als 250 ml für ein Paar Stiefel oder ein Sattelzeug, als 1000 ml / 1 Liter für Stall, Sammlung oder einen größeren Bekleidungsbestand. Perlt der Tropfen ab, ist die Oberfläche geschlossen, und der Weg führt zur Pflegemilch statt zum Öl.

    Steht dein Leder dazwischen — brettig, aber noch nicht gerissen —, entscheidet die Geduld. Nach unserer Erfahrung gewinnt Leder in diesem Zustand mehr durch drei dünne Durchgänge über einen Monat als durch eine großzügige Behandlung an einem Nachmittag. Zwischen den Durchgängen tragen, biegen, neu beurteilen: Das Leder sagt dir selbst, wann es satt ist.

    Die übrigen Schutzprodukte der Marke — für Neuleder, Kunstleder und Textil — liegen eine Ebene höher im selben Zweig: Zurück zu Versiegelung & Imprägnierung von COLOURLOCK. Wer das Öl in eine komplette Routine einbauen will, findet Reiniger und Pflege gebündelt in den Reinigungs- & Pflege-Sets.

    Und der Gedanke, der diese kleine Kategorie trägt: Imprägnieren ist bei diesem Öl kein zweiter Arbeitsgang nach der Pflege, sondern derselbe. Was die Fasern sättigt, hält das Wasser draußen. Deshalb entscheidet nicht die Menge über das Ergebnis, sondern die Geduld — zwei dünne Durchgänge mit einem Tag Pause schlagen einen satten, jedes Mal.

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